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VORTRAG: Albert Camus – Leben trotz Absurdität

31. August, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr

Antworten auf Fragen, die uns das Leben stellt, gab im Mittelalter das Christentum. Zu Beginn der Neuzeit suchte man Antworten auf Basis der Vernunft. Der französische Philosoph und Literaturnobelpreisträger Albert Camus meint wiederum, dass sich der Mensch mit vernünftigen und religiösen Antworten selbst täuscht. Die Situation des modernen Menschen ist, dass es keine Antworten gibt. Nun liegt es aber in der Natur des Menschen, nach Bedeutung für sein Leben und nach einer stimmigen Welt zu suchen. Religionen und Ideologien machen uns die Welt vertraut. Aufgrund ihrer Antworten können wir Erfahrungen einordnen und ihnen Bedeutung geben. Das Gefühl des Absurden entsteht aus dem Zusammenprall des Bedürfnisses nach Sinn und einer Welt, der es gleichgültig ist, ob es uns gibt oder nicht. Man mag in alltäglichen Routinen und schönen Erfahrungen Sinn finden, doch spätestens der Tod zeigt, wie absurd das menschliche Dasein ist. Darum, meint Camus, gibt es «nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord. Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht.» Seien Sie gespannt, wie Camus antwortet.

MIT ANMELDUNG
Bitte melden sie sich beim Referenten bis
Freitag, 28. August, an:

Die DENKFABRIK der Reformierten Kirche führt eine Vortragsreihe über Philosophen durch. Das Thema 2026 lautet WISSEN IN DER NEUZEIT UND DIE SINNKRISE DES WESTENS (Flyer im Anhang).

Details

  • Datum: 31. August
  • Zeit:
    17:00 - 19:00
  • Veranstaltungskategorien: ,

Veranstaltungsort

  • Riedenhaldenstrasse 1, 8046 Zürich