Alpines Schreiben: Corinna Bille und Sophie Hunger
1. Oktober, 17:30 Uhr - 19:30 Uhr

Landschaft, Tiere und Menschen sind in den Alpen extremen Bedrohungen ausgesetzt, die sich im Laufe der Geschichte verändern. Selbstbehauptung ist eine Form des Widerstands in diesen Bedrohungen, besonders als Literatur. Die Walliser Autorin Corinna Bille (1912-1979) zeigt die alpine Welt in ihrer leidenschaftlichen Radikalität (besonders Frauen, Kinder, Pflanzen) und schliesst sie an eine grosse Kultur an. Sophie Hunger (geb. 1983) kommt aus der globalen Kultur des Songs, ihre walserischen Wurzeln durchwachsen ihren ersten dadaistischen Roman Walzer für niemand (2025) auf herausfordernde Weise. Eine Provokation von Thomas Fries.
