Dr. Felix Treibmann hat mit Unterstützung des Quartiervereins untersucht, wie die Seebacher Bevölkerung zum freiwilligen Aufheben von Strassenabfall steht. Dafür hat er fast 500 Passant:innen befragt, die in Seebach unterwegs waren. 

Wer hätte es gedacht: 77 % der Befragten antworteten, dass sie mindestens einmal pro Jahr fremden Abfall aufheben und entsorgen. 4 %  werden nach eigenen Angaben sogar mehr als hundertmal im Jahr aktiv. 

Als Gründe für ihr Handeln nannten die Befragten mit grossem Abstand am häufigsten die Beseitigung einer Störung und den Schutz vor Risiken. Am öftesten werden Flaschen und Dosen sowie Verpackungsabfall aufgehoben – mit blossen Händen oder mit einem Nastüechli als «Werkzeug». 

Am ehesten nicht aufgehoben werden Zigarettenstummel und Essensreste. Explizit nach Zigis befragt, sagten dennoch 17 % der Befragten, dass sie auch diese mindestens einmal pro Jahr aufheben. Die häufigsten Gründe, fremden Abfall nicht aufzuheben, sind Hygiene / Ekel oder dass die Verantwortung bei den Verursacher:innen bzw. einem Reinigungsdienst gesehen wird. 

Weitere Details finden Sie in der Zusammenfassung der Ergebnisse. Wir vom Quartierverein freuen uns, dass die Seebacher Passant:innen so uneigennützig handeln, und danken Dr. Treibmann für die Initiative.